Netzwerk am Turm e.V.

Wassersümpfchen 23

55543 Bad Kreuznach

info(at)netzwerk-am-turm.de

Wir sind Gruppen und Gruppierungen, Einzelpersonen und Arbeitskreise aus dem Spektrum Gerechtigkeit, Frieden und Umwelt. Je nach Interessenlage vernetzen wir uns für bestimmte Projekte, z.B. für Friedenswochen,  Lokale Agenda 21 u.a.m..  Unsere Räume [Wegbeschreibung] stehen allen Gruppen aus dem oben genannten Spektrum als Treffpunkt zur Verfügung.

Auf unseren Seiten u.a.: Die Anschriften der Gruppen und der Veranstaltungskalender.

 

Neue Infos zu Spenden für den Libanon / Nothilfe Beirut:

 

Am 1. Mai 2022 wurde in Tübingen den Verein „Frieden und kultureller Austausch – Libanon“ gegründet, Vorsitzender ist OStR i. R. Uwe Weltzien. Das Netzwerk am Turm e.V. ist über diese Veränderung sehr froh, da die Spendenaktion vor allem für die Nothilfe Beirut uns enorm gefordert hat.

 

Nähere Infos zum neu gegründeten Verein finden Sie unter

 

http://frieden-libanon.de

 

 

Bitte ab sofort nur noch auf folgendes Konto spenden:

 

Frieden und kultureller Austausch – Libanon

IBAN: DE54 6001 0070 0974 2337 01

BIC: PBNKDEFF

Bank: Postbank“

 

Welthungerhilfe: Statement zum Jahrestag der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan

Welthungerhilfe: Statement zum Jahrestag der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan


Bonn/Berlin, 12.08.2022. Zum Jahrestag der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan am 15. August 2022 erklärt Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe:

„Die humanitäre Lage in Afghanistan hat sich seit der Machtübernahme der Taliban extrem verschlechtert und täglich nehmen Hunger und Armut zu. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung, rund 23 Millionen Menschen, können sich nicht mehr allein ernähren und 9 Millionen erleben akuten Hunger. Insbesondere die Kinder leiden: Nach Schätzungen der UN werden mehr als 50% von ihnen unter 5 Jahren bis zum Ende des Jahres unterernährt sein.

Diese Zahlen haben sich seit der Machtübernahme um bis zu 30% erhöht. Niemals zuvor in den letzten Jahrzehnten haben so viele Afghanen und Afghaninnen gehungert. Auch das Bildungs- und Gesundheitssystem ist aufgrund von fehlendem Personal und Medikamenten zusammengebrochen. Die Landwirtschaft hat durch die Zerstörung von Infrastruktur in Folge des Krieges sowie durch starke Dürren seit 2021 stark gelitten und die Prognosen für die kommende Weizenernte sehen eine Reduzierung von 50-60%. Die umfangreichen wirtschaftlichen Sanktionen haben dazu geführt, dass Afghanistan vollkommen abhängig von internationaler Hilfe ist.

Die Welthungerhilfe hat seit 1980 ununterbrochen im Land Hilfe geleistet. Allein in diesem Jahr wurden bisher Nothilfemaßnahmen in Höhe von rund 12 Millionen Euro durchgeführt. Dazu gehören die Verteilung von Nahrungsmittel, Bargeld und Hygienepakete an bedürftige Familien und ein besonderes Augenmerk wurde auf die Unterstützung von Frauen gelegt. Die Flucht von gut ausgebildeten Afghanen und Afghaninnen hat dazu geführt, dass wir mehr als 90% unseres Personals neu eingestellt haben, darunter auch weiterhin qualifizierte weibliche Mitarbeiterinnen.“
Statement

Send Comments mail@yourwebsite.com Wednesday, October 12, 2022

Bericht 1

Bericht 2 u. 3

Bericht 4

Bericht 5

Dankbrief

   Zeitungsartikel über Veranstaltung:     Der Libanon -- ein Land im Abgrund?

Infos zur Libanon-Spenden-Aktion weiter unten

Pressemitteilung